Kreistagsfraktion im Bürger- und Kulturzentrum Lutzingen

In Zeiten in denen den Gemeinden immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, wird die interkommunale Zusammenarbeit immer wichtiger. Mit dem IBL, dem interkommunalen Bürger- und Kulturzentrum in Lutzingen, hat die SPD-Kreistagsfraktion um Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Konle das gemeinsame Projekte der Gemeinden Lutzingen und Höchstädt besucht. Begrüßt wurden sie, mit den vier Gundelfinger Kreisräten Vera Schweizer, Viktor Merenda, Siegfried Wölz und Jürgen Hartshauser, dabei vom Lutzinger Bürgermeister Eugen Götz und dem Vorsitzenden des Trägervereins Walter Ortler.

Nachdem das Sportheim ab 2013 nicht mehr bewirtschaftet wurde, hatte dies nicht nur Auswirkungen auf die Vereine, sondern auch auf das Zusammenleben der Lutzinger Dorfgemeinschaft. Daher reifte die Idee das Sportheim in ein Bürger- und Kulturzentrum umzubauen. Der neu gegründete Trägerverein, die Gemeinde Lutzingen und die Regierung von Schwaben haben gemeinsam dieses Projekt umgesetzt. Mit 1,15 Mio. Euro Städtebauförderung für die Pflege für Kunst und Kultur und die Förderung des ländlichen Raumes wurde ein Großteil der Investition durch die Regierung von Schwaben abgedeckt. Aber auch die Gemeinde und der Trägerverein waren finanziell beteiligt. Zusätzlich wurden über 9000 Stunden Eigenleistung von den Lutzinger Bürgern mit eingebracht.

Beeindruckt zeigten sich die SPD-Kreisräte vom IBL. Mit Gaststätte, Biergarten und dem Saal für verschiedenste Arten von Veranstaltungen ist den Lutzingern ein außergewöhnliches Beispiel der interkommunalen Zusammenarbeit gelungen.

Im Rahmen ihrer Fraktionssitzung haben sich die SPD-Kreisräte auch sehr ausführlich mit den Beratungen und Entscheidungen der vergangenen Ausschusssitzungen beschäftigt. Ein umfangreicher Diskussionspunkt war natürlich die B16 neu bei Höchstädt und das kaum noch nachvollziehbare Planungschaos. Kreisrat Jürgen Hartshauser forderte alle an der Projektierung beteiligte Stellen auf, für Klarheit zu sorgen. Im Interesse aller Kreisbürger sowie der heimischen Wirtschaft haben die SPD–Kreisräte wenig Verständnis für aktuelle Verzögerungen.

Großes Lob und sehr viel Anerkennung zollten die Fraktionsmitglieder den Schülern und Jugendlichen, die sich mit engagierten Aktionen bei der derzeitigen Klimadiskussion zu Wort melden. Auf Vorschlag von Mirjam Steiner fordert die SPD-Kreistagsfraktion deshalb alle gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen auf, die Anliegen der jungen Generation vielfältig und nachhaltig zu unterstützen, wo immer es geht. Klimaschutz kann nur als Gemeinschaftsleistung gelingen.

Die SPD wird ihren Beitrag auch künftig dazu leisten.